Heute möchte ich euch ein “kurzes” Märchen erzählen. Ein Märchen über den Krötenkönig. Geschrieben von einem treuen Bewohner des Krötenlandes.
Es begab sich zu Beginn des Jahres 2012, da regierte der Krötenkönig gemeinsam mit seinen zwei Ministern das Reich des magischen realen Lebens. Dort hatten sie gemeinsam eine Menge Spaß, vor allem wenn sie sich regelmäßig in einem sehr pixeligen Bereich ihres Reiches aufhielten und dort mit bloßen Händen allerlei Dinge erschufen.
Es gab aber auch Zeiten, in denen sich der Krötenkönig etwas Zeit für sich nahm und in der Zeit vor und zurück ging und dabei dem guten Tim half seine Puzzleteile wiederzufinden. Nachdem er alle Puzzle gelöst hatte wurde ihm schnell langweilig, also schnappte er sich einen seiner Minister und lief mit ihm in den Wald, um als Feuer- und Wasserwesen durch spannende Rätsel zu hüpfen. Sein Herz war groß, sodass er sich nicht scheute selbst in die entlegensten Orte persönlich vorbeizuschauen, wie z.B. in der Mülldeponie des Landes, um seinen alten Kumpel Rufus zu besuchen.
Die beiden haben einiges durchgemacht und hatten es auch nicht immer leicht. Nach einem Plauderstündchen über alte Zeiten ging es dann in einem schnellen Fahrzeug in einem Bruchteil einer Sekunde direkt zurück in die Pixellandschaft. Damit es seinen Untertanen nicht zu langweilig wurde veränderte er diese ein wenig und präsentierte ihnen jene Veränderungen voller Stolz.
Es ging Zeit ins Land, und der Krötenkönig sehnte sich nach neuen Gesichtern. So kam es, dass er mal bei einigen Nachbarländern vorbeischaute, um neue Kontakte zu knüpfen. Dabei lernte er einen weiblichen Computer und einen Butterkuchen kennen, die ebenfalls Spaß an der Pixellandschaft fanden. Gemeinsam erforschten sie einen noch unentdeckten Teil, eine kleine fliegende Insel. Zwischendurch luden die drei sich auch Gäste ein, darunter ein kleines verwirrtes Gehirn, eine Waldfee, ein Wikinger namens Sven, ein Skateboardfahrer mit der Rückennummer 702, und auch ein großer Schuldner beehrte sie gerne.
Währenddessen geschah etwas, was alle Untertanen schon längst geahnt hatten, aber weder die hübsche Computerdame noch der leckere Butterkuchen wussten: Die beiden waren zusammen! Der gute Krötenkönig fackelte nicht lange und bot sich sofort an, die Trauung in angemessenem Maße zu vollziehen. Und so gab es Anfang April eine große Hochzeit, stilecht in der wundervollen Pixelwelt, mit vielen Gästen. Zur Überraschung aller Untertanen mussten aber sowohl Braut als auch Bräutigam am Altar gestehen, dass sie bereits vergeben waren, sodass die Vermählung für ungültig erklärt werden musste. Dennoch gab es danach eine große Party, und unser Krötenkönig war mittendrin.
Nachdem sich die Wogen ein wenig geglättet hatten traf sich das Trio erneut, um diesmal einen riesigen Baum zu erkunden, den sie hinter einem Klötzchenberg gefunden hatten. Auf dem Weg dorthin trafen sie den Skateboardfahrer wieder und nahmen ihn kurzerhand mit, sodass sie nun ein Quartett bildeten. Sie behielten ihre Regelung mit den Gästen bei und kamen auch gut voran. Unter den Gästen befand sich auch ein Julius, welcher dem Caesar in strategischem Feingefühl in nichts nachstand (zumindest was das Spiel der roten Steine angeht) und später noch eine Rolle spielen sollte, doch davon ahnte keiner etwas.
Nebenbei begann der Krötenkönig eine neue Spezies zu züchten, die Goosegogs. Diese vielseitigen Wesen sollten sich noch als nützlich erweisen. Während seiner letzten Aktionen merkte der Krötenkönig, dass er sich in seinem Reich zusammen mit seinen Ministern nicht mehr wohl fühlte. So zog er aus in ein anderes Land, nahm seine Goosegogarmee mit und eroberte es spielend leicht mit ihrer Hilfe. Anschließend gründete er dort ein neues eigenes Reich, welches er nach sich selbst benannte (und zwei komische Buchstaben hinten dranhängte).
In seiner neuen Heimat widmete sich der Krötenkönig, noch etwas erschöpft von der Reise, erstmal wieder der Goosegogzucht. Da der riesige Baum, den sie zuvor im Quartett in Angriff genommen hatte, genau an der Grenze zwischen den Reichen stand, konnte er hier direkt wieder einsteigen und seine Freunde unterstützen.
Befreit von seinen alten Fesseln kam der Krötenkönig immer mehr aus sich heraus und trat seitdem relativ regelmäßig direkt mit seinen Untertanen in Kontakt. In diesen Livesitzungen kamen auch öfters mal Gäste vor, sowohl bekannte Gesichter, wie der weibliche Computer und der Butterkuchen, als auch bisher unbekannte wie einen Massenkontrolleur oder das Nilz. Vorher jedoch musste er seiner neu errungenen Freiheit und den damit verbundenen Gefühlen noch lautstark Luft verschaffen. An jenem unvergesslichen Tage hörte man sein Geschrei im ganzen Lande.
Derweil war auch der Skateboarder nicht untätig und erschuf einen richtig bösen Felsen in der Pixelwelt. Obwohl dieser Felsen sehr in sich gekehrt war, meisterte der Krötenkönig die Fallen, Rätsel und Sprungpassagen meisterlich. Um sich von dieser Isolation im Felsen zu erholen mischte sich der Krötenkönig unter das Volk, genauer gesagt guckte er sich zusammen mit dem Nilz zwei Gestalten aus, welche die beiden nun eine ganze Weile lang penibel beobachteten (egal ob sie grad zu Mittag aßen oder auf dem Klo saßen).
Obwohl der Krötenkönig mittlerweile sehr beschäftigt war mit seinen ganzen Ländereien in seinem Reich hatte er dennoch die Zeit sein bisher größtes Meisterwerk zu schaffen. In Zusammenarbeit mit der Waldfee (und der Stimme der Computerfrau) entstand etwas, das der Sprache als Kunstform in der technologisierten Welt eine neue Tiefe gab.
Beflügelt von diesem Ereignis stürzte sich der Krötenkönig wagemutig, allein und ohne schützende Hilfsmittel in eine Expedition in die Tiefen seines Pixelterritoriums. Er musste jedoch die schmerzhafte Erfahrung machen, dass solch ein Unterfangen nicht ewig dauern kann. Außerdem schrie ein Kind nach seiner Hilfe. Seine Welt war zerstört, und nun galt es sie wieder rund um das Bollwerk zusammen zu setzen, ausgerüstet mit Gewehr und Machete.
Da auch ein König bei solchen Anstrengungen mal eine Pause braucht tat er genau das nicht und stürzte sich stattdessen direkt in den nächsten Kampf um Leben und Tod. Diese Hungerspiele fanden, obwohl sie mit Essen wenig zu tun hatten, bei seinen Untertanen soviel Anklang, dass er später selbst welche ausrichtete. Sowieso stieg seine Öffentlichkeitsarbeit zu dieser Zeit stetig weiter an, das Volk freute sich. Und noch mehr freute es sich, als der Krötenkönig die Geburt seines ersten Kindes bekannt gab: Eine Tochter names Frauke.
Obwohl sie bei vielen sehr beliebt war scheute sie die Öffentlichkeit und trat nur selten ins Rampenlicht. Kurz nach ihrer Geburt begann der Krötenkönig wie besessen in seiner Pixelwelt herumzurennen und in wirren Stimmen zu reden (oder schreien). Nichtsdestotrotz strapazierte er seine Multitaskingfähigkeit immer mehr. Ein richtiger Herrscher kann auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
So startete er erneut eine Expedition ins Ungewisse, wieder ohne Netz und doppelten Boden, um dem Volk etwas Spannung zu bieten. Parallel dazu begann er sich fortzubilden und in die Thematik der Quantenphysik einzuarbeiten. Zu den Vorlesungen fuhr er fröhlich mit dem Fahrrad. Er hatte sich damit allerdings ein wenig überschätzt und musste trotz Widerspruch einiger Untertanen das Kind bei seiner Weltrettung alleine lassen.
Während dieser Zeit geschah etwas unvorhergesehenes, was den Krötenkönig zwar nicht direkt betraf, sondern den weiblichen Computer, er aber ob der starken Verbundenheit zu ihr dennoch wahr nahm. Der Computer brach auseinander, und aus den Trümmern heraus trat ein kleines, bezauberndes oranges Wesen. Prompt kam ein Mann im Anzug zur Tür herein und bot ihnen Reichtum und unermäßliche Schätze an, wenn sie dafür ein bisschen Werbung in ihrem Land machen würden. Beide willigten ein. Doch an eine Verschnaufpause ob des Geldregens war nicht zu denken, den kurz darauf klopfte es am Tor der Burg des Krötenkönigs.
Eine Art leuchtender Kristall in einer Fassung schwebte vor dem Tor, auf ihm das kleine verwirrte Gehirn. Es galt erneut eine Welt zu retten, der Krötenkönig war mittlerweile daran gewöhnt. Nachdem dies dann auch erledigt war gab es endlich einmal eine kurze Phase der körperlichen Erholung.
Sein Geist spuckte jedoch weiterhin kreative Gedanken aus er und geriet in eine Art Bauwut. Da er diese Ideen nicht alleine verwirklichen konnte tat er sich mit alten Bekannten zusammen. Im Dschungel seiner Pixelwelt erschuf er mit dem Massenkontrolleur einen großen Tempel, und mit Mitbauer baute er einen großen verglasten Turm in die Luft. Das Werk war vollbracht, also Zeit für ein bisschen Sideseeing. Ziel waren diesmal Katakomben in der Wüste.
Damit er unterwegs nicht so alleine war, nahm er sich diesmal das Nilz mit. Das Volk zeigte sich gewogen, doch der Krötenkönig hatte das Gefühl, dass sich seine Untertanen ein wenig mehr Abwechslung in seinen Abenteuern wünschten. Als ob er es geahnt hätte waren just in dem Moment zwei “alte” Bekannte, das orange Wesen und ein Herr Spielhandwerk, in eine Zombieapokalypse verwickelt.
Da stellt sich doch recht schnell die Frage nach dem “Sinn des Lebens”. Da Herr Spielehandwerk lieber weiter Zombies niedermähen wollte diskutierte der Krötenkönig das Thema mit dem orangenen Wesen alleine aus. Das Gespräch war bewusstseinserweiternd und spannend, dennoch vermisste der Krötenkönig schon wieder die strukturieren Formen in der Pixelecke seines Reiches.
So wagte er sich in guter alter Entdeckermanier in ein Rätsellabyrinth, welches in einer entlegenen Ecke des Reiches lag. Zu jener Zeit lud ein riesiger Freizeitpark alle Landesoberhäupter und ihre Untertanen zu einem großen Fest ein. Es strömten Unmengen aus allen Ländern heran. Die Untertanen, um sich neue Welten anzuschauen, ihren Lieblingsherrschern einmal direkt gegenüberzustehen oder auch andere Regenten kennen zulernen; die Könige selbst jedoch hatte oft andere Prioritäten.
Der Krötenkönig z.B. bildete eine Allianz mit mehreren anderen Ländern, teils bekannte wie das orangene Wesen, der Butterkuchen, teils aber auch weniger bekannte wie ein unsterblicher Schotte und ein Kazu-Spielkind.
Sie pickten sich nur die Perlen aus der riesigen Auswahl des Parkangebots heraus, um mehr Zeit für diplomatische Angelegenheiten zu haben. Doch auch die schönsten Ausflüge gehen einmal zu Ende, und so mussten alle Herrscher wieder in ihre Reiche zurück. Frauke war übrigens mittlerweile mit Nilz zusammen, und nach diesem Ausflug waren beide für lange Zeit verschwunden.
Was genau geschah, das vermag selbst ich nicht zu berichten. Der Krötenkönig, erholt und voller Tatendrang, plante sofort das nächste große Ding. Doch unverhofft rief der Tod persönlich bei ihm an, er bräuchte für eine Weile eine Urlaubsvertretung, und er müsse auch nur seinen Bruder retten, für die übrigen obligatorischen Aufgaben hätte er bereits sein Personal.
Hierfür brach er sein Studium der Quantenphysik ab. Obwohl der Krötenkönig zunächst Gefallen an der Sache fand war für ihn relativ bald klar, dass er für den Job doch nicht der Richtige war. Nach all diesen Ausflügen in die vielfältigen Teile seines Reiches sehnte er sich erneut nach der vertrauten Umgebung seiner Pixellandschaft.
Auf dem Weg dorthin musste er eine erschreckend lange Treppe nach unten hinabsteigen. Unten angekommen fand er sich in einem eingezäunten Areal wieder, und ein komischer hagerer Mann jagte ihn durch den Wald, damit der Krötenkönig für ihn seine verlorenen Notizzettel wiederfindet.
Immer diese alten vergesslichen Menschen. Unvergessen ist hingegen die Kindheit des Krötenkönigs, welche er in einem öffentlichen Gespräch mit dem orangenen Wesen zum besten gab. Da die beiden seit ihrer letzten Begegnung mit Zombies eine leichte Faszination für diese Geschöpfe entwickelt haben, aber der Schießkunst nicht mächtig genug waren, wagten sie sich – allerdings jeder für sich – in ein weiteres Zombieabenteuer, welches für beide noch zu emotionalen Höhepunkten führen sollte.
Da der Krötenkönig zwischen den ganzen Zombies und dem großen Ding noch etwas Zeit übrig hatte begann er gemeinsam mit seinen Untertanen eine eigene Landschaft zu entwerfen. Kurz nach Projektbeginn trat der Julius ohne Caesar an ihn heran und bot strategische Unterstützung an, welche der Krötenkönig gerne annahm.
Auch psychologisch war der Krötenkönig sehr versiert, so half er einem kleinen Kind seine Differenzen mit seiner Mutter aus dem Weg zu räumen, bzw. nur die Mutter.
Trotz des vollen Terminkalendersfühlte sich der Krötenkönig unterfordert, und so suchte er sich neue Herausforderungen. Wie aus dem nichts tauchte das lange verschollen geglaubte Nilz wieder auf und war sofort begeistert von des Königs Idee. Über Frauke verlor er jedoch kein Wort.
Fündig wurden die beiden bei einer alten Freundin des Krötenkönigs, dem orangenen Wesen. Dieses Wesen hatte mit dem unsterblichen Schotten bereits einige Herausforderungen gemeistert, das konnte der Krötenkönig natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
So gab es am königlichen Hof ein regelrechtes Festgelage. Da wurde löffelweise Zimt verspeist und Unmengen an weichem, weißem Zuckerzeugs in den Mund gestopft. Obwohl es sich für einen König nicht ziemt solche Dinge zu tun war die Begeisterung des Volkes groß und schrie nach mehr. Der Krötenkönig versprach bei Zeiten diesem Wunsch nachzukommen.
Unterdessen legte er aber noch einen oben drauf, und begab sich in eine leicht verspielte Welt voller Kleintiere. Um dort nicht ganz allein herumirren zu müssen suchte er sich Hilfe. Ob er nun den Alex fragte oder Alex ihn fragte blieb bis heute ungeklärt.
Langsam wurde es voll im Kalender des Krötenkönigs. Zombies, eine ver…wirrende Frau, gnadenlose Kämpfe mit Kleintierenund seine geliebte Pixelwelt in einen vernünftigen Stundenplan zu packen war zu dieser Zeit nicht einfach. Aber als ob dies nicht schon genug war, nahm er eine Einladung vom orangenen Wesen (dem er sowieso fast nichts abschlagen konnte) und dem Herr Spielehandwerk an sich mal ihren tollen neuen… Erdhaufen anzuschauen.
Damit war dann die Belastungsgrenze des Krötenkönigs endlich erreicht, und das Volk konnte sich auf den Plan einstellen. Ein großer Knall beendete das große Ding, sodass wieder ein Platz frei wurde für neue Aktivitäten. Zum Glück ist das Land des Krötenkönigs genauso unbegrenzt wie das der anderen Herrscher, sonst würde es langsam eng werden in seinem Reich.
Der Krötenkönig wollte schon zur Tat schreiten, da wurde er vom orangenen Wesen, einer rothaarigen Katze und dem Julius ohne Caesar in eine Phantasiewelt entführt.
Berichten zufolge soll es sehr lustig gewesen sein, und der Krötenkönig wurde erneut in einer feierlichen Zeremonie gekrönt. Nach diesem Kurztrip ging es für den Krötenkönig direkt wieder an die Arbeit. Obwohl er vor einiger Zeit sein Quantenphysikstudium abgebrochen hatte reizte ihn die Wissenschaft, und das orangene Wesen – welches schon beinahe zum Inventar im Reich des Krötenkönigs gehörte – schloss sich dem wissbegierig an.
Das Chaos im Labor, das sie besuchten, hatten sie ein wenig unterschätzt. Als dann das Nilz noch vorbeischaute wuchs dasChaos ins Unermessliche. Mittendrin klopften auch noch zwei junge Mädchen an sein Tor (der Krötenkönig war sehr beliebt beim jüngeren Publikum).
Er hüpfte ein wenig mit ihnen herum, musste aber aus gesundheitlichen Gründen frühzeitig wieder nach Hause. Als Pausensnack gab es erstmal eine Scheibe Toastbrot. Dieses Toastbrot schien jedoch kein gewöhnliches gewesen zu sein, denn plötzlich malte sich der Krötenkönig bunt an undbewegte sich an Wänden und Decken entlang, als ob er nie etwas anderes getan hätte.
Außerdem hatte er auf einmal das Verlangen, seinen alten Meister umzubringen und sich den Weg dorthin durchzukämpfen. Viele Leichen säumten seinen Weg, auch der Wachman Klaus G. musste 5 Mal dran glauben.
Fast hätte der Krötenkönig in seiner Trance das vorläufige Ende der Zombieapokalypse und den Beginn der Weihnachtszeit verpasst. Doch der gute Julius ohne Caesar holte ihn tagtäglich auf den Boden der Tatsachen zurück, indem er ihn in seine Pixelwelt führte, mit ihm gemeinsam die Hofküche plünderte oder eine Geschichte erzählte. Als der Krötenkönig einmal selbst versuchte, ein altes Märchen zu übersetzen, merkte man am Resultat, dass er in diesem Moment doch noch nicht ganz wieder zu sich gekommen war. Auch der Kurzurlaub auf der Südseeinsel mit dem Herrn Spielehandwerk vermochte ihn nicht vollständig vom Bann zu befreien.
Wie stark dieser Rausch wirklich war zeigte sich in einem Traum des Krötenkönigs, in dem er ein Ritter war und gegen wild blinkende Pixelhaufen kämpfen musste. Doch pünktlich zum Weihnachtsfest konnte sich der Krötenkönig aus seinem geistigen Gefängnis befreien, genau wie ein gefährliches Schleimhäufchen aus einem Labor.
Sein Appetit war genauso unstillbar wie das Verlangen des Krötenkönigs nach neuen Abenteuern, Herausforderungen, emotionalen Erlebnissen, und dabei den Spaß am regieren nicht zu verlieren. Sein Reich hat noch so viele unentdeckte Teile, für welche er sich zuerst entscheiden wird ist ungewiss. Gewiss ist jedoch, dass es auch im nächsten Jahr wieder eine tolle Geschichte zu erzählen gibt.
An dieser Stelle noch mal ein riesen Dankeschön an Christian aka. Golgari, welcher sich die mühe gemacht hat all meine Projekte von 2012 in ein Märchen zu verwandeln, welches sich sehen lassen kann